Produkte auf Amazon verkaufen - Die wichtigsten Tipps für Händler

Dank des Onlineshop-Giganten Amazon ist es Händlern möglich ihre Produkte auf internationalen Marktplätzen an den Mann zu bringen und somit ihren Umsatz spürbar zu steigern, was vermutlich mit einem eigenen, eher unbekannteren Online-Shop nicht in dem Maße möglich wäre. Schließlich weiß so gut wie jeder über Amazons Existenz Bescheid und ein Großteil der Online-Shopper nutzen dieses Portal regelmäßig für den Einkauf im Netz. Das sind die Gründe, weshalb es viele Verkäufer in Erwägung ziehen ebenfalls auf Amazon mit einem Händler-Account ihre Produkte zu betreiben. Die meisten Verkäufer wissen jedoch nicht so recht, wie sie hierbei vorgehen müssen. Wenn auch Sie wissen möchten, wie Sie Ihre Ware auf Amazon verkaufen können, dann sind Sie hier genau richtig. Im Zuge unseres aktuellen Beitrages möchte unsere Agentur namens AMZ-SEO, welche für professionelles Amazon SEO zuständig ist, Ihnen erklären, wie Sie ein Verkäuferkonto auf Amazon einrichten, wie der Verkaufsprozess abläuft und auf was Sie sonst noch achten sollten.

Auf Amazon verkaufen – So werden Sie Online-Händler

Die eigenen Produkte auf Amazon zu vertreiben, ist gar nicht so schwer, wie vielleicht angenommen. Um mit dem Verkauf durchzustarten, müssen Sie zuerst im Besitz eines Verkäuferkontos sein. Es ist nicht nötig über ein Unternehmen zu verfügen, denn auch Einzelpersonen können Produkte verkaufen, sofern dies beispielsweise als Gewerbe beim Staat angemeldet ist.

Sollten Sie noch nie im Besitz eines Amazon-Accounts gewesen sein, so können Sie Ihr Verkäuferkonto mit Amazons eigenem, dafür vorgesehenem Tool ,,Seller-Central“ anlegen. Verwenden Sie bereits ein Basiskonto, entweder als Kunde oder für Affiliate, so können Sie diesen zu einem Verkäuferkonto erweitern und darüber Ihre Produkte auf Amazon verkaufen.

Sobald Sie über ein Verkäuferkonto verfügen, können Sie auch schon damit loslegen Ihre Produkte einzupflegen. Die Produktseiten können Sie selbst erstellen und bearbeiten. Hierfür bietet Amazon den Bereich ,,Lagerbestand“. Das Eintragen der Produktdaten können Sie entweder manuell übernehmen oder dies bestimmte Tools automatisiert durchführen lassen.

Die Produktseiten erstellen Sie, indem Sie die Produktbeschreibung befüllen. Diese gliedert sich in verschiedene Bereiche, die es alle auszufüllen gilt, damit Ihre potenziellen Kunden einen guten Eindruck über die angebotene Ware gewinnen. Produkttitel, Preis, Artikelzustand, Beschreibung mit Attributen, die dem Produkt zugeordnet werden können sowie relevante Keywords sind Bestandteile der Produktseiten. Auch sollten Sie nicht vergessen Aussagen über die Inhaltsstoffe, die Art des Materials sowie über den Umfang des Produktes, also welches Zubehör mitgeliefert wird, zu treffen. Es ist zwar keine Pflicht alle Felder zu betexten, es erhöht jedoch die Chance, mehr auf Amazon verkaufen zu können, je mehr Informationen die Nutzer über Ihre Produkte erhalten. Außerdem sind Ihnen bei der Preisgestaltung keine Grenzen gesetzt.

Bei keinem Bereich stellt Amazon so klare Vorgaben wie beim Hauptbild des Produktes auf. Das Produkt muss 85% des gesamten Bildes einnehmen. Zudem dürfen keine Requisiten oder andere Produkte zu sehen sein und der Hintergrund ist strikt in weiß zu halten. Für Zusatzbilder gibt es kein festen Regeln.

Haben Sie alle Produktseiten erstellt und ausgefüllt, so können Sie anschließend Ihre Bestellungen entgegennehmen. Sie werden von Amazon benachrichtigt, sobald ein Kauf getätigt wurde. Sie müssen Ihr Produkt dann selbstständig verpacken und an Amazon senden. Wenn Sie dies erledigt haben, benachrichtigen Sie Amazon. Dieser bucht das Geld vom Konto des Käufers ab und überweist es auf Ihres. Über die Transaktionen werden die Verkäufer ebenfalls in Kenntnis gesetzt.

 

So erstellen Sie ein europäisches Verkäuferkonto

Auf Amazon verkaufen – Automatisierte Vorgänge

Amazon macht also nicht nur den Verkauf auf internationalen Marktplätzen möglich, sondern automatisiert Abläufe im Vertrieb und gibt den Händlern somit nützliche Hilfestellung. Zudem muss gesagt werden, dass das Verkaufen auf Amazon für Händler nicht kostenfrei ist. Man muss die Kosten für das Ettiketieren, Verpacken und dem Zusenden der Lieferungen selbst tragen. Zudem fallen für jeden Verkauf Gebühren an, die an Amazon zu entrichten sind.

Amazons Richtlinien

Obwohl der Gigant unter den Online-Shops bereits im April 2017 neue Änderungen des Regelwerkes vorgenommen hat, soll dieser im Oktober 2017 erneut seine Richtlinien ändern. Diese Regelungen betreffen für die Händler wichtige Aspekte wie z.B. die Rücknahme von Ware. Es ist daher empfehlenswert sich regelmäßig über Änderungen der Richtlinien zu informieren, um stets regelkonform zu handeln und die eigenen Produkte weiterhin auf Amazon verkaufen zu können. Sie können auf Amazon verkaufen, was sie möchten, sollten jedoch beachten, dass beim Verkauf von Lebensmitteln, im Gegensatz zu anderen Produkten, besondere Regeln gelten, über die man sich ebenfalls informieren sollte.

Jedenfalls lohnt sich ein Verkäuferkonto auf Amazon so richtig, wenn Ihre Produkte für alle Suchenden sichtbar sind und folglich gekauft werden. Erhöhen Sie diese Chance durch das zu anfangs erwähnte Amazon SEO. Unsere Agentur freut sich, Ihnen dabei helfen zu dürfen. Zudem bieten wir weitere informative Blogbeiträge rund um das Thema Amazon.

Copyright Hinweis: © Fotolia.com/Daniel Berkmann

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